Folgende Verfahren werden in den nächsten Monaten ausgelobt:
Nicht offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb (Generalplanerleistungen) „Grundschule Weisenbach“ - Gemeinde Weisenbach
Anlass für die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens durch die Gemeinde Weisenbach sind der Erweiterungsbedarf und die geänderten Anforderungen an die bestehende Grundschule zusammen mit einem
Sanierungsbedarf des Bestandsgebäudes. Der Erweiterungsbedarf
lässt sich zum einen ableiten, aus einem allgemeinen Fehlbestand an Unterrichtsflächen und den veränderten pädagogischen Ansätzen, die
nun neben den eigentlichen Klassenräumen zusätzliche Differenzierungsräume, notwendig machen. Hinzu kommen die Notwendigkeit neuer Flächen für den Ganztagsbereich inklusive einer Mensa. Für das
Projekt ist eine Förderung im Rahmen der Schulbauförderung vorgesehen.
Die Wettbewerbsbeiträge sind daher so auszuarbeiten, dass die geltenden Schulbauförderrichtlinien berücksichtigt und eingehalten werden. Die vom Umweltministerium veröffentlichten „Grundsätze des
nachhaltigen Bauens“ vom 29.08.2014 sind entsprechend zu berücksichtigen. – ab 29. 06. 2026 auf DTVP.
Nicht offener hochbaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb „Neubau Paul-Meyle-Schule“ - Stadt Heilbronn
Im Heilbronner Stadtteil Sontheim soll eine neue SBBZ-Schule entstehen. Um der prognostizierten Entwicklung gerecht zu werden und gleichzeitig tragfähige schulorganisatorische Strukturen zu gewährleisten, ist neben einer Erweiterung am bestehenden Standort die parallele Entwicklung eines zusätzlichen Schulstandortes erforderlich. Ziel ist es, die bestmögliche architektonische, funktionale, städtebauliche, freiräumliche sowie wirtschaftliche und nachhaltige Lösung für die Entwicklung der Paul Meyle Schule beziehungsweise eines ergänzenden Schulstandortes zu finden. Aufgabe der vorliegenden Planung ist es, zukunftsfähige räumliche Lösungen zu schaffen, die den pädagogischen Anforderungen entsprechen und eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung des Schulangebots ermöglichen. – ab 29. 05. 2026 auf DTVP.
Nicht offener städtebaulicher und freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb „Wohnen Nord“ – GEMEINDE BIEBESHEIM AM RHEIN
Die Gemeinde Biebesheim am Rhein beabsichtigt die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers („Neubaugebiet Nord“). Seit Anfang 2024 ist die Gemeinde Klima-Kommune Hessens und hat sich im obersten Gemeinde Gremiums dafür entschieden, bis 2045 klimaneutral aufzustellen. Der Aufgabenschwerpunkt liegt auf dem Pilotcharakter des Quartiers vor allem in Bezug auf Nachhaltigkeit und Klimaneutralität. Übergeordnetes Ziel ist die Entwicklung eines städtebaulichen Rahmenplans für die Planung eines generationengerechten, sozial ausgewogenen und ökologisch ausgerichteten Wohnquartiers, dass die Bedarfe von Seniorinnen und Senioren, jungen Familien, sowie weiteren Bevölkerungsgruppen und Haushaltsformen deckt und damit zur nachhaltigen Gemeindeentwicklung beiträgt. – ab 26. 05. 2026 auf DTVP.
Offenes Verfahren (§ 15 VgV) für Objektplanungsleistung Ingenieurbauwerke Kanalumbau „Dorfhalde“ - WALDSHUT-TIENGEN
Seit dem Starkregen im Juni 2021 wurden Mängel und Funktionsstörungen an der Kanalisation in der Dorfhalde in Waldshut festgestellt. Die bestehende Mischwasserkanalisation ist durch den Anschluss von obenliegenden Gebieten, sowie durch die starke Bebauung und Verdichtung unterdimensioniert. Die infrastrukturelle Entwicklung beinhaltet die Planung und Realisierung u. a. von Straßenbau, Asphalt und Pflaster/ alternativ Rasenschotter, Umstellung des bestehenden Kanalsystems auf ein modifiziertes Trennsystem etc. - demnächst auf DTVP.
Verhandlungsverfahren für Generalplanerleistungen „Umgestaltung der Unteren Hauptstraße, Brühlgasse und Heckerstraße“ - WALDSHUT-TIENGEN
Die Umgestaltung der Unteren Hauptstraße, Brühlgasse und Heckerstraße in Tiengen ist ein Sanierungsschwerpunkt in dem städtebaulichen Erneuerungsgebiet „Tiengen – Innenstadt Süd“. Eine der Zielsetzungen ist dabei, die Aufenthaltsqualität im Innenstadtbereich zu steigern. Die Planung umfasst drei Straßenabschnitte mit einer zu überplanenden Fläche von insgesamt 5458 m². Die Straßenabschnitte liegen unmittelbar angrenzend ans historische Stadtzentrum.
Nicht offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb „Neubau Feuerwehrhaus | Rettungswache Bergwacht“ - GEMEINDE EFRINGEN-KIRCHEN
Der geplante Neubau des Feuerwehrhauses in Efringen-Kirchen ist notwendig, da die bestehenden Gebäude in den Ortsteilen baulich überholt sind und den aktuellen Anforderungen nicht mehr
entsprechen. Neben einem erheblichen Instandhaltungsrückstau bestehen auch funktionale Defizite, die eine moderne Einsatzfähigkeit beeinträchtigen. Durch die Zusammenführung der
Einsatzabteilungen an einem zentralen Standort soll die langfristige Einsatzbereitschaft gesichert werden. Auch für die Bergwacht ist ein Neubau erforderlich: Die Zahl der Einsätze steigt
kontinuierlich, während die bestehenden Räumlichkeiten zu klein und nicht mehr zeitgemäß sind. Ein Investitionsstau hat sich über die Jahre aufgebaut. Am zentral gelegenen Standort
Efringen-Kirchen soll daher ein neues, gemeinsames Funktionsgebäude entstehen, das eine schnelle und effiziente Versorgung des gesamten Einsatzgebiets ermöglicht.
Um eine zukunftsfähige Lösung für beide Organisationen zu entwickeln, hat die Gemeinde die Durchführung eines Realisierungswettbewerbs beschlossen. Ziel ist ein durchdachtes Gebäudekonzept, das den funktionalen und räumlichen Anforderungen gerecht wird.